Webinar “Lukrative Mandate in XING gewinnen” – nur eine virtuelle Kaffeefahrt

Prolog: Ich habe Juristen in der Familie und viele meiner besten Freunde sind auch Juristen. Einem dieser kam vor kurzem eine Einladung auf den Schreibtisch. Ein Webinar mit dem verheißungsvollen Titel “Lukrative Mandate in XING gewinnen” – kostenlos auf der Webinarplattform edudip. “Ich habe keine Zeit, magst Du das anschauen?”, wurde ich gefragt. Ich nutze XING seit es noch OpenBC hieß und dachte dennoch, ein Versuch sei es wert. Zum einen um einmal zu sehen wie solche Seminare ablaufen und wieviel nutzbare Substanz in so einem Seminar steckt. Ich habe mich also auf der Plattform für das Seminar kostenfrei registriert.

Das Angebot: Der Beschreibungstext des Webinars liest sich wie folgt: [quote style=”boxed”] Ein Webinar speziell für Juristen. Professionelle Mandantengewinnung in XING ist einfacher als Sie denken. So rollen Sie den roten Teppich für Ihre neuen Mandanten aus. In diesem 60-minütigen, kostenfreien Onlineseminar zeigen wir Ihnen die Möglichkeiten von gut gemachtem XING-Marketing zur Gewinnung Mandanten. Die Gewinnung neuer Mandate ist heute leichter denn je, wenn man weiß wie. In diesem kostenfreien Onlineseminar erhalten Sie den Erfolgsschlüssel zur Mandantengewinnung im größten Businessnetzwerk im deutschsprachigen Raum: XING. [/quote]

Der Anbieter: Anbieter des Seminars ist der Inhaber einer Firma, welche Kanzleisoftware für Juristen herstellt. Daher wohl auch die Bewerbung des Webinars bei Juristen.

So sah das Angebot auf der Webinar Plattform aus:

edudip xing webinar

Der Ablauf

Zuerst begrüßte der Organisator die ca. 20 Teilnehmer. Kurz darauf stellte er den Dozenten des Seminares vor. Es handelte sich um Herrn Andre Schneider.  Herr Schneider ist unterwegs als “Kundengewinnungscoach”. Ein Blick auf seine Internetseite ließ düstere Vorahnungen in mir aufkommen.

Herr Schneider erläuterte zunächst episch, warum XING als Akquiseplattform sehr gut geeignet sei. Ob die anwesenden Rechtsanwälte in Entzückung gerieten bei den vielen Folien, welche die 12 Mio. XING Mitglieder demographisch aufschlüsselten kann ich nicht beurteilen. Nach etwa 15 Minuten erläuterte  Herr Schneider, dass das XING Profil das Wichtigste sei. Denn wenn man von neuen Mandante gefunden wird – (gefunden? es geht um Kundengewinnung … ) müsse das XING Profil “magnetisch” sein.

Er stellte den Vergleich mit einem Schaufenster an. So wie Kunden nur bei einem gut gestalteten Schaufenster in den Laden kämen, so kriegt man nur durch ein außerordentlich gut gemachtes XING Profil neue Mandanten. Im Folgenden zeigte er an Hand seines Profils wie ein magnetisches XING Profil aussieht. Er empfahl den Juristen in der “Über mich” Sektion bewegte Grafiken einzsetzen (bringt sofort Aufmerksamkeit), kleine Belohnungen wie Videos mit einem Sofortangebot einzubinden und die Kontaktdaten mit Unterschrift darzustellen.

Es kam mir vor wie die Anleitung: “Wie macht an aus einem seriösen Juristenprofil ein Multilevel Network Profil” – das war der Moment in dem ich beschloss, das hier zu schreiben.

Suchmaschinenoptimierung durch XING

Herr Schneider erläuterte einen gewaltigen Trick, wie Juristen neue Mandate bekommen können: Durch das kreative Ausfüllen der Informationen unterhalb des Profilfotos, kann man mit Begriffen bei Google gut gefunden werden. Er untermauerte dies mit seinem (welchem sonst) Profilbeispiel:

Das Profil:

Der geniale Suchbegriff:

“Gehirngerechtes Lernen”

Der Triumph in Google:

Er zeigte eine Folie, in der sein XING Profil nach Eingabe des Suchbegriffes auf den vorderen drei Plätzen zu sehen war. So gewinnt man neue Mandanten!

Anmerkung:

Abgesehen davon, daß es sicher unglaublich viele Menschen gibt, welche “gehirngerechtes lernen” in Google eingeben, wenn Sie mehr Erfolg im Vertrieb haben möchten, war die Beweisfolie wohl schon etwas betagt. Zum einen gab es nur ca. 7.000 Ergebnisse, aktuell sind es 42.000 Ergebnisse und Herr Schneider ist mit seinem XING Profil, trotz dieses lächerlichen, für jeden SEO Praktikanten zu optimierenden Keywords, auf die zweite Suchergebnisseite abgerutscht. So eine Vorgehensweise als Akquisemethode anzubieten? …

So geht Akquise – Akquisekosten im Vergleich

Dann kamen die Insiderinformationen – Herr Schneider zeigte uns, wie teuer herkömmliche Akquise im Vergleich zu XING Akquise ist.

Nachfolgend der Originalscreenshot dazu:

Bitte mal genau lesen. Auf Nachfrage, welchen Erfolg, sprich neue Mandate die XING-Marketing ergeben hatte, kam die Antwort “Das könne er nicht sagen, es wäre auch problematisch mit dem Datenschutz, das zu sagen”.

Der Abschluß

Nach insgesamt etwa 60 Minuten Lebenszeitverschwendung, da nichts substanzielles welches dem Seminartitel auch nur ansatzweise gerecht werden würde gesagt wurde, kam endlich der Höhepunkt des Webinars:

Wer wissen will, wie es wirklich geht, bucht bitte meinen 8-teiligen Videokurs! Das wurde etwa 15 Minuten lang angebiedert, garniert mit Heizdecken, entschuldigung anderen unglaublich guten Angeboten zum unschlagbare günstigen Preis. natürlich zeitlich limitiert:

Unglaublich brilliant auch das Angebot: Im Preis des angebotenen ist auch die Empfehlung der Kanzlei an 5.100 Kontakte von Ihm enthalten.

Fazit:

Diese Veranstaltung war eine absolute Mogelpackung. Unter dem Titel, welcher Juristen sicher ansprechen konnte, wurde ganz klares Multilevel Marketing betrieben. Seltsame Argumentationen, fehlende Beweise der getätigten Aussagen, teilweise fachlicher Blödsinn (SEO) und permanente Selbstbeweihräucherung des Dozenten welches in einer Abverkaufsorgie seiner weiteren phantastischen Leistungen endete.

Warum habe ich mir das bis zum Schluß angetan?

Nach wenigen Minuten wollte ich reflexartigartig die Veranstaltung verlassen. Aber dann beschloß ich auszuhalten und für Euch darüber zu schreiben. Es war wirklich hart …

 

dmexco 2012 – (m)eine subjektive Rückschau

 

Ich kenne die Veranstaltung noch seit der Zeit, als Sie noch OMD hieß und auf der “feindlichen” Rheinseite beheimatet war. Von dieser Zeit bis heute hat sich sehr viel verändert und nicht alles zum Guten. Einige Dinge sind mir dieses Jahr sehr präsent geworden und das möchte ich hier mal gerne zur Diskussion stellen:

dmexco Trend: Tod dem Kleinen Aussteller – lang leben die Performance Marketing Könige

Waren früher noch relativ viele kleine Aussteller zu finden, welche interessante und durchaus innovative Ideen auf die Messe trugen, so wird das Bild im Jahr 2012 von den Großen Perfomance Königen geprägt. Fast eine ganze Halle ist randvoll mit Ständen von den Vermarktern. Zum einen finde ich es schade, dass die kleinen, innovativen rausgedrängt werden, zum anderen finde ich es offensichtlich und damit bedenklich, dass die Onlinebranche immer noch von Performance und deren letzten Auslotung geprägt ist.

dmexco Trend: Entsetzliche Seminare – so macht das keinen Spaß

Die Seminare haben zwei große Schwachpunkte. Die Location und die Sprecher. Es ist in den Seminarräumen, welche in der Halle 7 zu finden waren, unerträglich laut. Jedes Tellerklappern draußen ist im Seminarraum zu hören. Die Dauergeräuschkulisse lässt aufmerksames zuhören und entspanntes Vortragen kaum zu. Aber schlimmer sind die Sprecher. Mit vollmundigen Seminartiteln, wie beispielsweise “Mehr Erfolg mit AdWords durch die optimale Strukturierung von Kampagnen” beworben, wird die Veranstaltung dann nach 10 Minuten zur Produktfeatureshow und nötigt zum vorzeitigen gehen.

dmexco Trend: Social ist nur ein Wort

Es waren sehr wenig Anbieter aus dem Social Media Umfeld zu finden. Auf einer Leitmesse für die digitale Industrie sollte man erwarten können, dass der Trend zu Social Media auch Anbieter und Angebote auf die Messe locken würde. Leider ist davon nicht viel zu finden gewesen. Dafür prangt bei fast jedem Aussteller “Social Media”, “Social Media Kampagnen” oder “Social Media Marketing”  am Stand. Auf Nachfrage, was denn in diesem Segment angeboten wird war eine Antwort die häufigste: “… wir haben ein Spezialistennetzwerk und wenn unsere Kunden Social Media Anwendungen wollen, dann können wir diese entwickeln usw.” – keine Aussagen zu Contentstrategien, Zielgruppenstrategien oder ähnliches. Aktuell ist Social nur ein Wort.

dmexco Trend: Congress Hall – so bitte nicht

Ich besuchte 8 Vorträge und Podiumsdiskussionen in der Congress Hall. Das gebotene Niveau empfand ich als erschreckend flach. Wenig Tiefgang, sehr viele allgemeine Platitüden, auch von CEOs weltweit operierender Unternehmen. Lerneffekt, Motivationseffekt oder Inspiration lag bei Null. Erschreckend, dass sich die Leader im Digital Business so präsentieren. Hinzu kommt, dass bei den einigen Diskussionen, egal zu welchem Thema gestartet, der Bogen doch wieder zum dominierenden Performance Marketing gespannt wurde. War die Congress Hall vor einigen Jahr noch Inspirationsquell, diente sie dieses Jahr hauptsächlich zum Ausruhen, denn Sitzgelegenheiten sind rar auf der Messe.

Und sonst?

Die digitale Leitmesse wartet mit einem WLan auf, welches durch das Wort schlechter Witz noch zu sehr gelobt werden würde. Es ist schlichtweg eine Lächerlichkeit, dass es heutzutage auf der digitalen Leitmesse immer noch nicht möglich ist, via WLAN zu kommunizieren, sich zu verabreden etc. Viele Treffen kamen so leider nicht zu Stande. Die Preise für Essen und Trinken sind grotesk. Für eine kleine Flasche stilles Wasser, 0,3l, doch 3,30 Euro zu verlangen, möchte ich nicht kommentieren.

Fazit:

Ob ich nächstes Jahr wieder hingehe, weiß ich nicht. Es wird immer langweiliger auf der dmexco weil es keine Innovationen gibt und die Perfomance Anbieter alles mit Ihrer Größe erdrücken. Aber da ich trotz WLan Behinderung viele Leute treffen konnte, was ich als größtes Plus betrachte, überwinde ich mich vielleicht doch wieder. Und vielleicht ist Mobile und Social bis dahin stärker und die Ausstellervielfalt wieder interessanter.

 

designenlassen – ein Selbstversuch zum Thema “Individuelles Logo-Design zu einem bezahlbaren Preis”

Viele Gewerbetreibende, Unternehmer und Webmaster stehen irgendwann vor dem Punkt, an dem die Außendarstellung erneuert oder zum ersten Mal gemacht wird. Einer der ersten Punkte die dabei auf der Tagesordnung stehen, ist ein Firmen- oder Webseitenlogo.

Mancher legt das Schicksal seiner Wahrnehmung dann in familiäre Hände – Frau, Sohn, Neffe, Onkel – viele Ergebnisse derer, die ein Grafikprogramm starten können oder Wordart entdeckt haben, sind im Internet zu bewundern. Bei höheren Ansprüchen kommen dann Grafiker in Betracht. Für viele erstaunlicherweise, verlangen Grafiker teilweise nicht wenig Geld für Ihre Arbeit.

Auf der Suche nach Alternativen werden oft Plattformen vorgeschlagen, auf denen Ausschreibungen getätigt werden und sich viele Designer darum bemühen. Da ich diese Plattformen bisher nur vom hörensagen kannte, wollte ich ausprobieren, wie das funktioniert und wie die Qualität der Arbeit wohl sein wird. Ich habe mir daher die Plattform designenlassen.de zum Test ausgesucht.

designenlassen.de

 

Anmeldung und Designwettbewerb für Logo-Design

Die Anmeldung geht schnell und unkompliziert. Hat man den Zugang, kann man das gewünschte Projekt anlegen. Ich habe mich für den Designwettbewerb “Logo-Design” entschieden.

Logo-Design - Designwettbewerb

In den weiteren Schritten erfolgt dann das Briefing für den Designauftrag. Hierbei wird man durch ein mehrstufiges, sehr gut benutzbares Formular geführt, bis alle notwendigen Angaben für die Designer verfügbar sind.

Projektoptionen – die Preisfindung für den Designwettbewerb

Das Logoprojekt hat eine feste Einstellgebühr von 29.00 Euro – hinzu kommen weitere, mögliche Optionen welche weitere Kosten mit sich bringen. Projekte können “privat” sein. Dabei werden die Informationen nicht für Google freigegeben und alle Designer unterzeichnen eine Vertraulichkeitserklärung. Diese habe ich nicht angefordert und kann nichts näheres dazu sagen. Ein privates Projekt kostet 20.00 Euro Aufpreis und ich habe das für meinen Test dazugebucht.

Anders die Einstufung als Eliteprojekt. Der Aufpreis für Eliteprojekt beträgt 60.00 Euro und bietet folgendes:

  • Zugriff auf die Projektdaten nur durch Elitedesigner
  • maximaler Einsatz der Designer wird garantiert durch höheres Preisgeld
  • ein Beratungspaket und bequeme Präsentation der Designs ist im Preis enthalten

Weitere buchbare Projektoptionen dienen der besseren Projektpräsentation und der Reichweitensteigerung der Ausschreibung. Fettdruck, grafischer Teaser für die Ausschreibung oder die Promotion des Projektes auf der Facebook Seite stehen hier zur Auswahl.

Das Preisgeld für den Designwettbewerb

Die Plattform empfiehlt vorab: “Je höher Ihr Preisgeld, desto mehr Designer werden am Projekt teilnehmen.” und bietet danach vier Möglichkeiten an:

  •  Günstig – Wenig Budget, zu erwarten sind ca. 70-90 Designs zum Preis von 200.00 Euro – quasi ein Mindestpreis
  • Standard – Viel Design und dabei bezahlbar. 100-130 Designs sind zu erwarten für 300.00 Euro
  • Premium – Die besten Designer und zu erwartende 150-250 Designs für 500.00 Euro
  • Individuell – freie Preiseingabe ist möglich.

Ich habe mich für die individuelle Möglichkeit entschieden und 450.00 Euro eingestellt.

Erstklassige Zahlungsabwicklung

Das Preisgeld kann per Vorkasse eingezahlt werden und designenlassen bietet eine Geld-zurück-Garantie. Das bedeutet, dass das eingezahlte Preisgeld zurückerstattet wird, wenn keines der eingereichten Designs zusagt.

Die Alternative ist das garantierte Preisgeld – hier wird in jedem Fall dem besten Designer das Preisgeld ausbezahlt.

Ich habe mich für die erste Version entschieden und den Gesamtbetrag von 593,81 Euro einbezahlt.

Das Briefing – die Aufgabenstellung für die Logodesigner

Um die Qualität zu testen entschied ich mich, ein Logo für mein Facebook Projekt in Auftrag zu geben. Hier die Originaltexte des Briefings:

Logo für ein Internetprojekt

Das Webprojekt fanpageGENERATOR – online zu sehen unter: www.fanpage-generator.de und, ganz wichtig bei Facebook unter www.facebook.com/fanpagetool braucht ein Logo.

Das Logo soll auf der angegebenen, aktuellen Webseite und der Facebook Fanpage verwendbar sein. Auf der Facebook Fanpage soll das Logo im 180x180px großen Bereich (wird von Facebook auf 170×170 skaliert) gut verwendbar, bzw erkennbar sein. Auf der Homepage soll sich das Logo integrieren – die Farben der Homepage werden bleiben, der Rest ist ersetzbar und wird in Kürze einem Redesign unterzogen. Der fanpageGENERATOR ist eine Social Media Komplettlösung für Unternehmen aller Größen und Branchen, mit der Facebook Inhalte auf Fanpages publiziert werden.Zielgruppe sind Unternehmer, Selbständige und Freiberufler allesamt Anwender von Social Media.

Was ich will:

  • korrespondierende Blautöne
  • Stil muß zu Facebook passen
  • Generator kann stilisiert Thema sein
  • Solide ohne langweilig zu sein
  • Ein Symbol, welches den fanpageGENERATOR stilisiert und einen korrespondierenden Schriftzug mit dem Text fanpageGENERATOR
  • Das Symbol alleine soll Wiedererkennungswert für das Produkt beinhalten
  • Abgewandeltes Facebook Farbschema, gerne auch Orange
  • Startup Charakter darf sein, auch etwas Web 2.0 ist möglich

Dazu kommen noch Links, Wünsche zu Dateiformaten etc.

Der Ablauf des Designwettbewerbs

Während der Laufzeit des Wettbewerbs wurden immer wieder Logos von verschiedenen Designern eingestellt. Eine E-Mail Benachrichtigung weist darauf hin, dass es neues zu sehen gibt. Insgesamt wurden 51 Designs abgegeben – durchaus eine nicht unerhebliche Differenz zu den erwarteten 100-200 Designs.

Qualität der eingereichten Arbeiten

Keines der eingereichten Designs hat sich ansatzweise an die Informationen aus dem Briefing gehalten. Fast alle haben das bestehende Logo aufgenommen, den Schriftzug komplett als Typographie gestaltet und irgendeine Grafik davor oder danach platziert. Nicht eine einzige verwendete Grafik hatte auch nur im entferntesten etwas mit dem Thema zu tun. Kein einziger Entwurf wäre gem. Vorgabe für die 180x180px große Box verwendbar gewesen.

Ein vollkommen enttäuschendes Ergebnis.

Ich war sehr froh, das Preisgeld nach Ablauf des Wettbewerbes zurückfordern zu können – wenige Tage danach wurde es meinem Konto wieder gut geschrieben.

Fazit

Die Bedienung, die Unterstützung, der Ablauf auf der Plattform waren ohne Fehl und Tadel. Technisch sehr gut umgesetzt, zu jeder Zeit transparent, das finde ich vorbildlich.

Was mir nicht gut gefällt ist, dass Designs welche abgelehnt wurden, nicht mehr anzuschauen sind. Das verhindert das man nochmal über Entwürfe nachdenken und sich umentscheiden kann. Auch wenn man warten könnte, bis ein Design abgelehnt wird um sich zu entscheiden. Manchmal reagiert man spontan und das ist auf der Plattform nicht mehr rückgängig zu machen.

Die Rückerstattung des Preisgeldes verlief ohne Nachfragen oder Verzögern – hier ist jedes Vertrauen gerechtfertigt. Nur schade, dass die Qualität der Arbeit nicht mit dem wirklich sehr guten Eindruck der Plattform mithalten konnte.

 

 

 

Sistrix Toolbox – frisch gewechselt aber (noch) nicht glücklich

Über die Sistrix Toolbox wurde schon viel geschrieben. Kaum eine Funktion und Vorteile der SEO Toolbox, welche noch nicht ausführlich vorgestellt worden sind. Diese Menge an positiver Berichterstattung hat mich dazu bewogen, von meinem vorherigen Toolanbieter zu Sistrix zu wechseln. Aber die Freude am neuen Tool stellt sich (noch) nicht richtig ein.

Was ist im Moment nicht so gut an der Sistrix Toolbox?

Keine Rankings für eine Keywordliste

Die Toolbox bietet, wie schon oft beschrieben, sehr gute Möglichkeiten im SEO Modul. Gibt man Domänen oder Keywords ein, dann wird man mit vielen, ausgezeichneten Informationen belohnt. Man bekommt blitzschnell die aktuelle Liste der rankenden Domänen zum eingegebenen Keyword oder einen sehr guten Schnellüberblick mit vielen nützlichen Informationen. Aber was macht man in Bereichen, die nicht populär sind und für die vielen SEOs und Affiliates wichtig sind? Was mache ich in Nischenbereichen? Da gibt es keine Rankings zum Keyword.

Wenn man so ein Keyword erwischt, dann kommt ein Hinweis:

“Das gesuchte Keyword «Name des Keywords» wird von uns derzeit nicht ausgewertet. Wenn Sie das Monitoring-Modul gebucht haben, können Sie es dort durch Hinzufügen in die Überwachung aufnehmen. Das Keyword wird danach regelmäßig ausgewertet, die Ergebnisse sind nur mit Ihrem Account einzusehen.”

Das hört sich jetzt nicht besonders schlimm an und da das Monitoring Tool ebenfalls gebucht wurde, sollten die Keywörter dort erfasst werden. Das Problem beginnt jetzt erst. Im Monitoring Tool kann ich die Platzierung einer Domäne zu einem bestimmten Keyword definieren und dieses auch im Report anzeigen lassen. Soweit so gut. Aber was macht man mit einer Liste an Keywords zu denen man die rankenden Domänen ermitteln möchte?

Hier finde ich keine sinnvolle Lösung mit der Sistrix Toolbox, welche nicht zeitraubend umständlich wäre.

Datenaktualität ist im Moment nicht gut

Einer der wichtigsten Gründe zur Sistrix Toolbox zu wechseln war für mich die Vorfreude auf aktuelle Daten. Leider haben sich die Backlinkdaten kleinerer Projekte seit Wochen nicht geändert.

 

Das wird dazu führen, dass unsere Kunden in den monatlichen Reports keinerlei Bewegung im Projekt erkennen können. Mehrfaches Nachfragen wann die Daten den aktuell vorliegen wurden beantwortet mit dem Hinweis auf sehr viele Daten, die in das System übernommen werden müssten und dies in Kürze abgeschlossen sei. In Kürze dauert jetzt mittlerweile Wochen und da das Modul (trotzdem) kostenpflichtig ist, hat das einen unschönen Beigeschmack.

Usability könnte besser und Zeit sparender sein

Möchte man für Projekte Auswertungen erstellen, dann werden die Datenu.a. im Monitoring Modul erhoben und zur Verwertung im Report angeboten. Bei der Erstellung eines Reports lassen sich Reportvorlagen erstellen, welche Bezeichnungen, E-Mail Einstellungen für den Versand, Logo, Farben und Fußzeile betreffen. Diese Einstellungen werden bei Auswahl in den neuen Report übernommen.

Leider gibt es keine Möglichkeit, Inhalte des Reports wie beispielsweise Anzahl der Keywords, Sichtbarkeit oder SEO Standardabfragen wie site:xyz etc. im Report als Standard speichern. Auch kann man keinen Bestehenden Report mit diesen Inhalten duplizieren. Hier muss mühsam bei jedem Report immer die gleiche Tätigkeit manuell ausgeführt werden, was eine unschöne und zeitraubende Angelegenheit ist.

Fazit zur aktuellen Situation der Sistrix Toolbox:

Ich bin mit großer Vorfreude dort gestartet und bin sehr zufrieden mit den SEO Auswertungen. Auch verschiedene Möglichkeiten, etwa einem einfachen Domänenvergleich durch Eingabe mehrerer durch Komma getrennter Domänen finde ich großartig. Aber der Eindruck wird im Moment wirklich getrübt durch die immer noch nicht aktuellen Daten für die weniger großen Projekte. Zum einen ist das Backlinkmodul kostenpflichtig, zum anderen kann man nicht wirklich damit arbeiten. Auch die Usability könnte erleichtert werden. Es macht einfach keinen Spaß, für ein dutzend Domänen immer die gleiche Struktur zusammenklicken zu müssen.

Ich hoffe, dass Sistrix sich der Backlinkdaten schnell annimmt und sich vielleicht den Reportbereich nicht nur unter funktionalen sondern auch unter Usabilty Gesichtspunkten ansieht.

 

 Nachtrag 01.02.2012

Sistrix Toolbox habe ich gekündigt – schade eigentlich

Ich habe mehrere Male, über den Support und andere Wege versucht in Erfahrung zu bringen, wann aktualisierte Backlinkdaten vorliegen. Die Antworten waren leider keine Guten. “Wenn es soweit ist” kann mich als zahlenden Kunden nicht glücklich machen. Ich habe auch wiederum Kunden die ein Recht auf fundierte Auswertungen haben.

Sicher, ich kann die Backlinkauswertungen auch woanders herbekommen. Aber ich habe die Toolbox als Gesamtlösung gebucht. Ich möchte Rankings anlaysieren – das klappt hervorragend. Ich möchte Backlinks analysieren – das klappt derzeit gar nicht bei meinen Projekten und ich möchte meinen Kunden darüber Berichte zukommen lassen – das Monitoring und Reporttool ist auch prima. Aber wenn ich jetzt den Backlinkteil wieder von anderen Tools erledigen lassen muss, dann muss ich wieder Berichte aus n-Quellen zusammenstellen und das ist mir zu aufwändig.

Daher habe ich, schweren Herzens, die Sistrix Toolbox gekündigt und werde ein anderes Tool in Anspruch nehmen. Schade drum, das hätte nicht sein müssen.

 

Quo vadis SEO? oder: SEO nur noch für Reiche?

Onpageoptimierung bei neuen Projekten als Basis

Ich gebe es zu. In meiner Internetagentur praktizieren wir SEO. Für unsere eigenen Projekte aber auch im Auftrag unserer Kunden. Onpageoptimierung ist selbstverständlich, wenn wir neuen Projekte umsetzen. Dabei achten wir auf sinnvolle Metatags, Einsatz von Überschriftentags und auch auf Keywörter, die auf der Seite an verschiedener Stelle auftauchen. Alles das sind Basics und noch lange kein “richtiges” SEO.

Offpageoptimierung durch Beschaffung von Backlinks

Wünschen Kunden Verbesserung bei den Suchergebnissen, geht ab einer gewissen Konkurrenzdichte und Keywordschwierigkeit nichts an Backlinks vorbei. Dies teilen wir unseren Kunden mit. Natürlich fragen unsere Kunden dann: “Woher kriegen wir Backlinks?” Wir erläutern unseren Kunden die Möglichkeit, an Backlinks zu gelangen. Dabei weisen wir auf die einfachen Standardmöglichkeiten hin. Diese sind: Bookmarkverzeichnisse, Blogs, Webkataloge, bezahlte Branchenkataloge, Artikelverzeichnisse und auch Presseinformationsdienste.

Einfache, günstige SEO Maßnahmen mit Erfolgsaussichten

Unsere Kunden können Ihre Webseite selbst eintragen. Sollte Sie das nicht wollen, können Sie auch unsere Agentur damit beauftragen. Regelmäßige Eintragungen bei den benannten Möglichkeiten reichen jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt. Bei “schwierigen” Seiten wird es notwendig, noch weitere Backlinks zu beschaffen, welche qualitativ über diese Brot- und Butter Backlinks hinausgehen.

SEO wird unbezahlbar – für alle in der falschen Branche

Vor wenigen Tagen hatte ich einen Kundenkontakt, welcher mich zu diesem Artikel inspierierte. Der Kunde hat ein gut gehendes Versicherungsbüro in einer deutschen Großstadt. Natürlich hat er das Bedürfnis, in den Suchmaschinen gefunden zu werden. Es ist auch gerechtfertigt, denn seine Kunden sind überwiegend im 50km Umkreis zu finden. Auf der Suche nach einer SEO Agentur kam er auch bei uns “vorbei”. Er schilderte mir seine Wünsche und wir begannen zu recherchieren.

Dabei ergab sich, dass es vollkommen unbezahlbar geworden ist, für kleine bzw. mittlere Unternehmen aus dieser Branche, SEO mit Ziel der ersten Suchergebnisseite zu betreiben. Die großen Player der Versicherungsbranche, entweder die Unternehmen selber oder SEOs, welche mit Affiliateprogrammen Geld verdienen möchtem haben die meisten Keywörter in Beschlag und sind auf den vorderen Plätzen zu finden. Das ist bei manchen Keywörtern eine herausragende Leistung – die aber den kleinen Unternehmer nicht interessiert.

Zu viel Aufwand für zu wenig mögliches Ergebnis – das ist für unseren Kunden das niederschmetternde Ergebnis. Selbst wenn der Kunde viel Geld in die Hand nehmen würde, dann würde es immer noch nicht reichen, um mit seinem Unternehmen auf der ersten Seite gefunden zu werden bzw. durch den Mehrertrag der Platzierung die SEO Kosten wieder hereinzuholen.

SEO ist nicht (mehr) alles

Ich  empfahl daher unserem Kunden, sich die SEO Maßnahmen zu sparen. Denn selbst mit viel Geld – die anderen haben noch mehr Geld – wird der Erfolg nur von kurzer Dauer sein und die zu erwartenden Mehrerträge sind zu gering.

Daher sollten Unternehmer aus diesen hart umkämpften Branchen überlegen, ob nicht andere Maßnahmen außer SEO mit weniger Kapitaleinsatz, mehr Rendite erzeugen können. Und da kommt es auf andere Dinge an, die auch kleinere Unternehmen erfolgreich machen können.

(Bildquelle: Fotolia)

Google Place Search – neue Herausforderung für SEO

Google hat vor wenigen Tagen “Place Search” vorgestellt, bzw. aktiviert. Google Place Search hat große Auswirkungen auf bisherige Suchergebnisdarstellungen. Die Auswirkungen erschweren es Webmastern erheblich, auf der ersten Suchergebnisseite zu erscheinen.

Aktuell, am Beispiel des Suchbegriffes “Zahnarzt Stuttgart” sehen die angezeigten Suchergebnisse bei Standardbildschirmauflösungen wie folgt aus:

Google Place Search
Google Place Search

Neuerungen durch Google Place Search:

Bei Google Place Search wird die Google Maps Karte nach rechts in die Adwords Spalte verschoben. Nahezu die ganze erste Seite wird gefüllt mit Einträgen aus Google Places.

Diese Art der Darstellung wirft folgende Probleme auf: Es ist auf der ersten Suchergebnisseite kaum noch möglich zwischen allgemeinen und lokalen Suchergebnissen zu unterscheiden. Allgemeine Ergebnisse kommen erst wesentlich tiefer und machen nur noch knapp fünf Einträge aus.

Die relevanten Platzierungen sind definitiv nur noch Platz 1 und Platz 2. Alle anderen allgemeinen Platzierungen kommen sehr viel tiefer und werden vermutlich nur noch unzureichend wahrgenommen.

Zu allem Überfluß für Adwords Kunden ist die Google Map in der rechten Spalte nicht statisch, sondern verdeckt beim runterscrollen die Adwordsanzeigen.

Ob eine Suchanfrage Ergebnisse von Google Place Search liefert oder nicht, entscheidet Google alleine. Als sicher scheint zu gelten, dass bei Suchbegriffen mit vielen Places Einträgen diese auch gezeigt werden.

Was ist zu tun für Webmaster und SEO?

Eine gute Platzierung bei den allgemeinen Suchergebnissen ist nur noch Platz 1 und 2. Das wird den Aufwand und den Kampf bei umgekämpften Keywörtern neu entfachen. Prominente Darstellung bei Google Places ist zwingend, wenn man in der Places Auflistung gefunden werden möchte.

Jedem Webmaster sei empfohlen, sich die Suchergebnisseiten seiner wichtigen Keywörter anzusehen und dann ggf. SEO Maßnahmen durchzuführen um von der neuen Änderung in den Suchergebnissen nicht in das Abseits gedrängt zu werden.

Suchmaschinenoptimierung von Webseiten und Blogs wird in nächster Zeit stark zunehmen, so meine Prognose. Darum an die alte Weisheit denken: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.”

Viel Erfolg Euch allen.

Vorschaltseiten sind überflüssig, stören Benutzer und behindern Suchmaschinen

Oftmals wünschen sich Webseiten- oder Onlineshopbetreiber in Gesprächen eine tolle Vorschaltseite für Ihre Webpräsenz. In XING wurde gerade über Sinn oder Unsinn solcher Vorschaltseiten diskutiert.

Aus meiner Sicht sind Vorschaltseiten vor Webpräsenzen vollkommen überflüssig. Dafür gibt es verschiedene Gründe.

Aber vor allem zwei schwerwiegende Nachteile:

  • Suchmaschinen sehen die Vorschaltseite als erste Seite der Internetpräsenz. Da auf diesen Vorschaltseiten in der Hauptsache meistens Grafiken, Bilder oder Flashanimationen sind, wird die Suchmaschine nicht viele Informationen über die Seite gewinnen können. Folge: deutlich schlechtere Platzierungen.
  • Benutzer die öfters auf die Seite kommen, fühlen sich durch die Intros “ausgebremst”. Anstatt gleich im Innerern der Seite die Inhalte zu lesen oder auszuwählen, muss zuerst die Vorschaltseite “entfernt” werden. Benutzer die sich derart “belästigt” fühlen, kommen seltener oder bleiben ganz aus.

Vorschaltseiten gefallen daher in der Regel nur zwei Personenkreisen:

  • Der Agentur die Aufpreis für eine Flashanimation erfolgreich verkaufen kann und
  • zur Selbstbeweihräucherung des Seitenbetreibers. Das ist meist der einzige welcher der Auffassung ist, Besucher finden die anmierte Selbstdarstellung soo toll, dass man sie immer wieder anschauen will.

Fazit: Ab in die Tonne damit!

Vorschaltseiten behindern gute Platzierungen in den Suchergebnislisten und stören Benutzer. Somit gibt es keinen nachvollziehbaren Grund mehr, unbedingt eine Vorschaltseite zu implementieren.

Kurzinformationen zur WISE SEO Suite

WISE SEO Suite – ein neues Tool für SEO Maßnahmen

Die Webseite von des WISE SEO Tools informiert bereits auf der Startseite gut über die angebotenen Leistungen:

  • Suchmaschinen Ranking
  • Keyword Recherche
  • Backlink Analyse Moduk
  • Reporting Modul

Ebenso sind zehn Gründe aufgeführt, warum man die WISE SEO Suite verwenden sollte. Ich melde mich mit meinen Zugangsdaten an und werde mal sehen, was die SEO Suite zu bieten hat.

Startseite

Auf der Startseite werden die Domänen, welche beobachtet werden, unter dem Hauptpunkt “Suchmaschinen Ranking” übersichtlich aufgeführt. Wählt man den Menüpunkt “Einzelne Domains” sieht man eine schnelle Analyse der gewählten Domäne. Diese beinhaltet den zeitlichen Verlauf der Rankings als Diagramm, sowohl für Google als auch für Bing.

Darunter stehen die Keywords, welche für diese Domain ermittelt wurden mit der Platzierung in der aktuellen und den sechs zurückliegenden Kalenderwochen. Neue Keywords können sehr einfach hinzugefügt werden.  Insgesamt stehen mehrere Optionen zur Auswahl “Beste Seite pro Keyword” , “Alle Seiten pro Keyword” und “Positionsverteilung”. Zusätzlich kann man mit Filtern arbeiten und so viele weitere Daten zur Analyse gewinnen.

Keyword Recherche

Der nächste Hauptpunkt “Keyword Recherche” verspricht Unterstützung bei der Suche nach den besten Keywords. Gibt man ein Keyword ein erhält man je nach ausgewähltem Filter eine Keyword Liste. Da dies ziemlich lange dauert, wäre ein Fortschrittsbalken angenehm, da es dauert bis die Ergebnisse generiert werden. Die erzeugte Keywortliste zeigt relevante Keywords mit den entsprechenden Informationen: Suchen pro Monat, CPC, Mitbewerberdichte u.a. Die erzeugten Daten können bequem als csv Datei runtergeladen werden.

Backlink Analyse

Im abschliessenden Hauptpunkt “Backlink Analyse” kann der Webmaster bequem seine zur Beobachtung angelegten Domänen auswählen. Dazu sind verschiedene Filtereinstellungen möglich. WISE weist darauf hin, dass die Ergebnisse DoFollow Backlinks beinhalten, welche aus der eigenen Datenbank kommen. Datenbasis wird durch WISE eigene Spider erhoben und durch Suchmaschinenergebnisse ergänzt. Das Ergebnis steht sehr schnell bereit und listet übersichtlich die Anzahl der ermittelten Backlinks, unterschiedliche Domänen und  IP Adressen auf. Ebenso gibt es eine PR Aufschlüssung der Backlinks. In der Backliste, welche auch bequem als csv Datei runtergeladen werden kann, finden sich die Links, deren IP, den Pagerank und andere Kennzahlen wieder.

Fazit:

Insgesamt ist die Suite ein sehr übersichtliches, leicht zu bedienendes Werkzeug. Durch die Preis- und Accountgestaltung, welche sich nach der Anzahl der zu beobachtenden Domänen richtet wird deutlich, dass die Zielgruppe Webmaster mit eigenen Seiten bzw. kleineren Projekten ist. Für SEOs mit vielen Projekten bietet das Tool im Vergleich mit anderen SEO Tools noch zu wenig.

Link: www.web-information-services.de

Checkliste Onpage Optimierung für Einsteiger

Viele Webmaster welche eine Seite neu erstellt haben, möchten in den Suchergebnissen gut platziert werden. Natürlich spielen viele Faktoren eine Rolle. Hier möchte ich kurz aufzeigen, was Webmaster auf Ihrer Seite machen können, damit Suchmaschinen wohlgesonnen sind.

Checkliste zur Onpage Optimierung

Erste Checkliste für Onpage Optimierung

Content auf die Startseite

Content is King lautet eine alte SEO Regel. Ohne Inhalte in Textform haben Suchmaschinen wenig Futter und somit wenig Anlaß die Seite gut zu ranken. Vorschaltseiten oder Flashseiten haben mit diesem Problem zu kämpfen. Besser das Angebot beschreiben und mit weiteren Links auf die kommenden Seiten intern verlinken.

Keyword in die URL

Im Idealfall ist Ihr Hauptleyword Bestandteil Ihrer URL. Wenn Sie noch keine Webadresse für Ihr Projekt haben, dann versuchen Sie eine freie Adresse zu finden, welche Ihr Keyword enthält.

Keyword in den <title> Tag jeder einzelnen Seite

Ihr Hauptkeywort sollte im Title Tag der Seite stehen. Als erstes. Suchmaschinen werten von links nach rechts aus und gewichten entsprechend.

Keyword in h1-Überschrift und h2-Überschrift platzieren

Ihr wichtigstes Keyword sollte auf der Seite in Form der h1 und h2-Überschrift zu finden sein. Dadurch teilen Sie Suchmaschinen mit, was Ihnen auf der Seite wichtig ist.

Keyword sollte als alt-Attribut zu finden sein

Das Hauptkeyword sollte auch in einem Alt-Attribut bei eingebetteten Bildern zu finden sein.

Keyword im Haupttext

Das wichtigste Keyword soll auch im Haupttext zu finden sein. Aber nicht nur als reine Aufzählung, sondern auch umschrieben durch andere Begriffe. Suchmaschinen sind zunehmend in der Lage, Textzusammenhänge zu verstehen. Siehe vorherigen Artikel dazu.

Keyword im Bilddateinamen

Auch Bilder eignen sich um das Hauptkeyword zu propagieren. Platzieren Sie das Hauptkeywort als Bestandteil eines Bild-Dateinamens

Keyword als Verzeichnisname verwenden

Das Keyword ist auch als Verzeichnisname eine Hilfe. Dadurch wird es auch Suchmaschinen “bekannt” gemacht, da es häufiger vorkommt und eine gewisse Wichtigkeit darstellt.

Doppelten Content vermeiden

Achtzen Sie penibel darauf, dass jede URL Ihrer Webseite eigenen Inhalt besitzt. Gleicher Inhalt auf mehreren Seiten ist eine starke Rankingbremse.

Fazit:

Das Ausnutzen aller dieser Möglichkeiten garantiert natürlich keine Platzierung auf den ersten Plätzen. Es ist lediglich die Grundlage ohne die Top Platzierungen unwahrscheinlich sind. Auch gibt es sicher noch mehr Möglichkeiten Onpage zu optimieren. Wichtig für das Ranking sind natürlich auch Backlinks. Hierzu finden sich viele Artikel im Blog.

Viele Keywords helfen viel? Oder was ist LSO?

In den meisten Ratschlägen zur Suchmaschinenoptimierung, so auch hier im Blog, gibt es viele gute Tipps, wie man Keywords aussuchen sollte. Auch wird erklärt, dass Keywords in folgenden Strukturen enthalten sein sollten:

  • <title>
  • <h1>
  • <h2>
  • Fließtext
  • auch fett

Das alleine ist nicht ausreichend um optimal ausgestattet zu sein. Auch die prozentualen Anteile des Keywords an restlichen Fließtext sind nicht der Weisheit letzter Schluß.

Google rüstet zunehmend auf um zu “verstehen”, was auf der Webseite geschrieben steht. Daher reicht es nicht mehr aus, einfach irgendeinen belanglosen Text mit dem Keyword zu “garnieren” um von Google ernst genommen zu werden. Google verbessert die Fähigkeit, den Text zu analysieren und zu bewerten. Daher ist es von Bedeutung, in vernünftiger Sprache zu schreiben und nicht immer nur das oder die Keywords zu penetrieren.

Was ist LSO, latent semantische Optimierung?

Bei einer Webseitenoptimierung sollten nicht nur Keywörter, sondern auch damit zusammenhängende andere Begriffe zu finden sein. So sollte auf einer Webseite auf der es um Porzellan geht nicht nur das Keywort “Porzellan” penetriert werden. Auch Begriffe wie Schüssel, Teller, Suppenteller, Kaffeetasse etc. sollten in dem Text vorkommen. Google erkennt rasch “das” Hauptkeywort und prüft, ob dazu auch thematisch passende Begriffe im Text auftauchen. Ist das der Fall, dann wird Google die Seite als relevanter einstufen als Seiten, bei denen die Nebenbegriffe nicht auftauchen.

LSO ist sozusagen eine inhaltliche Optimierung der Webseitentexte. Da die Fähigkeit Nebenbegriffe zu erkennen immer ausgefeilter wird, lohnt es sich als Webseitenbetreiber mit LSO auseinanderzusetzen.